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Wer ist Christine Läderach

Überwinterungs-Logbuch 2007

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Aufgewachsen bin ich in Aschaffenburg, hier ging ich auch zur Schule und das Abitur Nach meiner Schulzeit folgte die Ausbildung zur Chemielaborantin und das Studium der chemischen Technologie.
Im August 1995 verliess ich meine alte Heimat und es erfolgte der Umzug nach Österreich ins schöne Salzburger Land, nach St. Johann im Pongau. Das liegt mitten in den Bergen und bietet jede Menge Möglichkeiten zum Ski- und Schlittenfahren im Winter und für Bergtouren, Baden in Seen oder einfach nur Relaxen im Sommer.

In St. Johann habe ich für verschiedene Firmen gearbeitet, so für ein Ingenieurbüro, eine Deponie und in der Holzfaserplattenproduktion.
An meiner letzten Arbeitsstelle, der Holzfaserplattenproduktion, war ich als Abteilungsleiterin zuständig für die Abwasser- und Abluftreinigung, die Biomasseenergieanlage, die Kesselspeisewassererzeugung und gleichzeitig Umweltschutz-, Strahlenschutz- und Abfallbeauftragte.

Privat habe ich mich aus Interesse mit dem Thema Klimaforschung befasst. Über das Internet bin ich dann, auf das Alfred-Wegener-Institut gestossen und sah die Stellenausschreibung für die Überwinterung 2007/08 als Luftchemikerin. „Da muss ich mich einfach bewerben“, dachte ich. So richtig gefreut habe ich mich, als einige Monate später der Bescheid kam, dass in der engeren Auswahl sei.

Ausserdem konnte ich auch in den fast 6 Monaten Winter im Salzburger Land noch nicht genug von Eis und Schnee kriegen und während viele Leute jammerten: „Wann kommt endlich der Frühling?“ da packte ich mit Begeisterung meine Skier ein oder unternahm Schneespaziergänge. Der einzige Nachteil war, morgens um 6.00 Uhr, mit eiskalten Fingern und bei Dunkelheit 30 Minuten eher aufstehen um das Auto freizukratzen und freizuschaufeln, und manchmal die Schneeketten aufzuziehen.
Aber dafür gab es einen Sternenhimmel, wie sonst nur auf 3000m Höhe. Gerade im Winter.

Das Auto freizukratzen fällt hier zwar weg, aber dafür muss deutlich mehr Schnee geschaufelt werden.

Nun freue ich mich auch hier auf den Winter, die lange Polarnacht, die bestimmt auch ein paar schöne Sternenhimmel, Mondaufgänge und hoffentlich auch noch ein paar schöne Polarlichter bieten wird und dies gemeinsam mit den anderen zu erleben.