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Der Weg zum Amateurfunk.
Viele der Amateurfunker sind eher zufällig auf dieses exklusive Hobby gestossen. Andere haben den Einstieg über die berufliche Ausbildung gefunden und wieder andere sind im Rahmen einer militärischen Ausbildung mit der drahtlosen Kommunikation erstmals in Kontakt gekommen. Jeder hat seinen ganz persönlichen Werdegang. Amateurfunker haben als Grundlagen ihrer Tätigkeit eine Prüfung zu bestehen, sie umfasst grundlegende Bereiche der Elektrotechnik und der Elektronik sowie Vorschriften über den Aufbau und den Betrieb der Funkstation.
Nach bestandener Prüfung kann der Amateurfunker sein Rufzeichen ( Call ) beantragen. Ein Amateurfunkrufzeichen setzt sich wie folgt zusammen:

Beispiel: HB9DAX
Präfix = Landeskenner + Zahl HB9
Suffix (besteht aus mind. einem Serienbuchstaben) DAX
Ein Amateurfunkrufzeichen ist personengebunden und somit weltweit einmalig!


Der erste Kontakt mit Amateurfunk
Wahrscheinlich ist beinahe jeder schon einmal mit Amateurfunk in «Kontakt» gekommen. Mit Radiogeräten die Kurzwellenbereiche aufweisen, kann man auf einigen Frequenzen seltsame, kaum verständliche Stimmen oder Morsesignale hören, dies sind Signale von Amateurfunkstationen. Ideal ist ein direkter Kontakt mit einem aktiven Amateurfunker.
Wer mit offenen Augen durch Städte und Dörfer geht und den Blick über die Dächer schweifen lässt, hat meistens schnell Erfolg. Amateurfunkstationen benötigen Antennen, vertikale Stäbe oder auffällige, oft umfangreiche horizontale Konstruktionen
Viele Betriebsarten.
Amateurfunker können verschiedene Betriebsarten anwenden. Z.B. Sprechfunk, Morsetelegrafie, Datenübermittlung oder Fernsehen. Für die digitalen Betriebsarten kann man den Computer einsetzen.

HB9DAX in Morsezeichen: …. -… ----. -.. .- -..-


Die Funkstation

Jeder Funkamateur wird seine Station nach seinen persönlichen Vorstellungen und Möglichkeiten aufbauen. Die Vielfalt der Varianten ist unerschöpflich. Glücklich der Amateur, der ein eigenes Zimmer für seine Funkstation hat.

Wie teuer ist eine Funkstation?
Man kann durch die Verwendung von gebrauchten Geräten (Occasionen) und einfachen Antennen mit relativ kleinem Aufwand eine funktionstüchtige Station aufbauen. Nach oben sind keine Grenzen gesetzt.


Die Antenne
«Ohne Antenne kein Funkverkehr» ist keine Erfindung der Amateurfunker. Bedingt durch die physikalischen Grundlagen der drahtlosen Kommunikation ist eine geeignete Antenne ein Muss. Amateurfunkantennen sind im Vergleich zu Fernsehantennen meistens recht gross. Im Gegensatz zu den kommerziellen Diensten, können Amateurfunkstationen mit viel kleineren Sendeleistungen betrieben werden.
Für den Aufbau einer Antennenanlage bestehen keine Standards, jedoch sehr umfangreiche technische Vorschriften. Ausgerichtet nach Platzverhältnisse, die benützten Frequenzen, die Geografische Lage und die örtlichen Rahmenbedingungen werden die Installationen individuell konzipiert.


Amateurfunk, Faszination und Exklusivität
Um den Amateurfunk aktiv ausüben zu können, ist ein grosses persönliches Engagement notwendig. Selbst nach vielen Jahren bleibt die Faszination der drahtlosen Kommunikation bestehen. Kontakte mit Freunden in anderen Kontinenten, die kulturelle und politische Grenzen überwinden, begeistern uns immer wieder. Das Gespräch mit dem Schiffsfunker in Asien, Funkverbindung über Amateurfunksatelliten, Telegrafieverbindungen zur Antarktis und andere Kontinente oder Kontakte mit einsamen Inseln im Pazifik gelegen, sind nur einige der möglichen Höhepunkte.

Für eine erfolgreiche Funkverbindung sind Faktoren entscheidend wie der Zustand der elektromagnetischen Schichten um die Erde, Tageszeit, die Betriebstechnik beziehungsweise das Operating des Funkers.

«Amateurfunk betreiben ist ein einmaliges und äusserst vielfältiges
Hobby, das der Pflege der Grenzüberschreitenden Freundschaft
und damit der weltweiten Verständigung der Völker dient»


Amateurfunk im Dienst der Oeffentlichkeit
Wir, die aktiv Amateurfunk betreiben, sind eine Gruppe von Personen, die über exklusive Fähigkeiten verfügen. Amateurfunker bauen Notübermittlungsnetze auf und organisieren Hilfe z.B. bei Erdbeben, Tsunami und Expeditionen.


Mehr über Amateurfunk erfahren Sie hier:



Amateurfunk ist eine besondere Art der Kommunikation, die auf der ganzen Welt als Hobby betrieben wird. Amateurfunk ist eine politisch, konfessionell neutrale Tätigkeit und kann für kommerzielle Zwecke nicht eingesetzt werden.
Dieser Bericht basiert auf einer Recherche des Dokumenationsarchivs Funk in Wien.

Zusammengestellt von HB9CIC - Josef Rohner



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